Jugendroman · Science Fiction · Quantenphysik
Ein Remo Rome Roman
Ihre Mutter verschwand vor sieben Jahren —
ohne Erklärung, ohne Abschied.
Jetzt schickt sie Nachrichten.
Die Geschichte
Worum es wirklich geht
Lina Hartmann erklärt Licht lieber als Menschen. Mit sechzehn hat sie eine eigene KI gebaut — und noch keine Antwort gefunden auf die Frage, die sie seit sieben Jahren nicht loslässt:
Was ist wirklich mit ihrer Mutter passiert?
Als beim Schulexperiment auf einem Video eine zweite Version von ihr auftaucht, beginnt das mintfarbene Armband zu leuchten — das einzige, was Lina von ihrer Mutter geblieben ist. Kurz darauf taucht auf Linas Handy eine verschlüsselte Audiodatei auf — mit einer Stimme, die seit sieben Jahren schweigt.
Dr. Severin Kade. Graumeliertes Haar, ruhiges Lächeln, perfekte Sätze. Leiter der Abteilung Prognostische Systeme bei Aeon. Er war dabei, als Linas Mutter verschwand — und er weiß, was das Armband wirklich ist.
Zukunft ist kein Zufall. Das ist sein Slogan. Und er meint es ernst.
Wenn das Armband leuchtet, hat das Quantenherz dich gefunden.
Aber gefunden — für wen?
Leseprobe — Kapitel 1
Der Laserpointer lag in der Brotdose wie ein Beweisstück. Daneben: ein einzelnes Haar, schwarze Pappe, Klebeband. Wenn Frau Schuster vom Sekretariat jetzt in Linas Tasche sah, würde sie nicht an Physik denken. Eher an Evakuierung.
Yella tauchte neben ihr auf: Locken, silberne Ohrringe, orangefarbener Pullover und dieses Lächeln, das selbst einen Montag kurz weniger nach Montag aussehen ließ. „Du siehst aus, als würdest du gleich entweder Wissenschaft machen oder das Gebäude evakuieren."
„Wissenschaft führt in seltenen Fällen zur Evakuierung. Das ist historisch belegt."
Als der Ärmel ihres Hoodies zurückglitt, wurde das mintfarbene Armband sichtbar. Veras Armband. Yellas Blick blieb daran hängen — nur einen Atemzug lang. Lina schob es zurück unter den Stoff. Nicht jetzt.
Dann flackerte am Rand des Armbands ein winziger Lichtpunkt auf. Mintgrün. Kaum sichtbar. Aber Lina sah ihn.
Und auf dem Handyvideo, aufgenommen fünf Minuten zuvor — stand sie selbst hinten im Raum. An einem Ort, an dem sie nicht gewesen war. Der Mund der zweiten Lina war leicht geöffnet. Kein Ton. Aber das Wort war klar.Was dieses Buch besonders macht
Licht, das zwei Wege gleichzeitig geht. Entscheidungen, die sich nicht zurücknehmen lassen. Quantenphysik nicht als Dekoration — sondern als Spiegel dafür, wie unklar die Welt wirklich ist, wenn man genau hinschaut.
Quin analysiert, filtert, widerspricht — und schweigt manchmal so, dass Lina die Grenze vergisst. Ein Roman, der KI nicht als Bedrohung zeigt, sondern als das, was sie wirklich ist: ein Spiegel des Menschen, der sie gebaut hat.
Sieben Jahre Schweigen. Ein Konzern, der Zukunft verkauft. Und eine Tochter, die nicht aufhört zu fragen. Quantenherz stellt eine Frage, die über das Buch hinausgeht: Wie weit gehst du für die Wahrheit — wenn die Wahrheit wehtut?